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Kaunas ist heute die zweitgrößte Stadt Litauens. Zwischen den Weltkriegen war sie provisorische Hauptstadt, da damals das Gebiet um die traditionelle Hauptstadt Wilna polnisch besetzt war. Vom 24. Juni 1941 bis 1944 war Kaunas von der deutschen Wehrmacht besetzt und wurde im Dritten Reich unter der Bezeichnung "Generalbezirk Litauen, Reichskommissariat Ostland" als eine Verwaltungseinheit des "Großdeutschen Reiches" geführt, die die früheren baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland sowie den größten Teil des westlichen Weißrusslands umfasste. Als "Reichskommissar" mit Sitz in Kaunas (und später Riga) fungierte Gauleiter Hinrich Lohse.

Es wird geschätzt, dass bereits anlässlich der Besetzung im Juni und Juli 1941 rund 10.000 Juden ermordet wurden. Nach dem so genannten Jäger-Bericht, benannt nach dem SS-Standartenführer Karl Jäger, der eine akribische Aufstellung aller von Juli bis November 1941 ermordeten Juden, Kommunisten und politischen Kommissare in Litauen und Weißrussland darstellte, wurden in dieser Zeit allein aus dem Ghetto Kauen weitere 15.000 Menschen ermordet.

Ghetto


Als Nazi-Deutschland 1941 eine Zivilverwaltung mit SA-Brigadeführer Hans Krämer als Stadtverwalter in Kaunas eingesetzt hatte, wurde den rund 30.000 Juden der Stadt ein Monat Zeit gegeben, in das neu errichtete Ghetto zu ziehen.

Das Ghetto bestand aus zwei Teilen, dem "kleinen" und dem "großen" Ghetto, beide im Stadtteil Slobodka gelegen und von einer Durchgangsstraße geteilt. Es war von einem Stachdrahtzahn und littauischen Wachposten umgeben, die Tore wurden zusätzlich von deutschen Polizisten bewacht.

Als das Ghetto im August 1941 abgeriegelt wurde, lebten dort 29.760 Juden; im März 1944 waren 17.412 Bewohner verblieben, und dies, obwohl es in der Zeit zahlreiche Deportationen in das Ghetto, vor allem aus Österreich, gegeben hatte.

Die meisten Einwohner waren mittlerweile Erwachsene, die zur Zwangsarbeit, in der Regel in Militäreinrichtungen außerhalb des Ghettos, herangezogen wurden. Statt Bezahlung erhielten sie Lebensmittelrationen, die ein Überleben aller Einwohner aber nicht sichern konnte, so dass sie gezwungen waren, den ihnen noch verbliebenen Besitz zu veräußern und das Risiko des Lebensmittelschmuggels einzugehen.

Im Februar 1942 wurden die Ghetto-Bewohner aufgefordert, sämtliches geschriebene und gedruckte Material, alle Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Manuskripte, persönliche Aufzeichnungen etc. abzugeben. Im August des gleichen Jahres wurden die Synagogen geschlossen und öffentliche Gottesdienste verboten. Die Schulen, mit Ausnahme der Berufsschulen, wurden geschlossen und die Maßnahmen, die den Besitz von Bargeld und das Einbringen von Lebensmitteln in das Ghetto verhindern sollten, drastisch verstärkt. Immer wieder wurden hunderte von Einwohnern nach Riga oder andere Arbeitslager in Litauen deportiert.

Das Leben innerhalb des Ghettos wurde durch den Ältestenrat der Jüdischen Ghetto-Gemeinde Kauen organisiert, dem Dr. Elkhanan Elkes vorstand. Leib Garfunkel war sein Stellvertreter. Dieser Ältestenrat war einer der wenigen von den Einwohnern selbst gewählten und nicht von der deutschen Besatzungsmacht eingesetzten Mitbürger.

Nachdem der Unterricht für Kinder verboten und die Schulen geschlossen worden war, sorgte der Ältestenrat unter dem Deckmantel des Berufsschulunterrichts für die weitere Ausbildung der wenigen Kinder und Jugendlichen, die das Ghetto bis dahin überlebt hatten.

KZ-Stammlager


Im Herbst 1943 lösten SS-Einheiten auf Befehl Himmlers alle Ghettos im "Reichskommissariat Ostland" auf, so auch das Ghetto von Kaunas und erklärten es zu einem Konzentrationslager, fortan KL Kaunas genannt. Die meisten überlebenden Ghettoinsassen wurden in das KZ Riga-Kaiserwald eingewiesen, alte Menschen, Kranke, Kinder und als nicht arbeitsfähig Eingestufte im KZ Kauen ermordet.

Das Stammlager wurde am 14. Juli 1944 aufgelöst, die noch verbliebenen Insassen wurden über das KZ Stutthof in das KZ Dachau verbracht.

Bei der Lagerräumung brannte die SS die Gebäude nieder, um Häftlinge aus Verstecken zu vertreiben. Es sind keine Gebäudereste erhalten. Eine Gedenkstätte befindet sich an der A. Kriščiukaitis gatvė in Kaunas.

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